Strahlen- oder Chemotherapie

Strahlen- oder Chemotherapie - bin ich jetzt ein hoffnungsloser Fall?

Diese Einstellung trifft heute keinesfalls mehr zu.

Bestimmte Erfolge bei der Behandlung der Krebserkrankungen (Speiseröhren-, Magen-, Dickdarmkrebs und viele mehr) wären ohne den alleinigen oder kombinierten Einsatz von Strahlen- und oder Chemotherapie gar nicht möglich.Patient während einer Untersuchung in der "Röhre"Der Einsatz von Strahlenquellen in der Krebstherapie kann heute durch ganz exakte Planung und Dosierung häufig viel schonender als früher durchgeführt werden. Auch die Chemotherapie hat in vielen Fällen heute ihren Schrecken verloren. Nebenwirkungen können mit geigneten Mitteln bekämpft werden. Die Kontrolle des Ansprechens auf die Therapie und das 'Umsteigen' auf eine Alternativbehandlung ist in vielen Fällen möglich.

Sehr wichtig ist uns neben der optimalen Auswahl der Zusatzbehandlung die zeitliche Abfolge einer geplanten 'onkologischen' (Tumorbehandlung-)Therapie und Operation. Für jedes Krankheitsbild existieren inzwischen Richtlinien, um die Abfolge für den individuellen Patienten möglichst optimal zu gestalten.

Strahlen oder Chemotherapie - welche Behandlung ist für mich optimal?

Diese Frage ist in der Tat von grosser Bedeutung. Für die Diskussion der individuellen Tumorpatienten treffen wir uns täglich mit den Spezialisten der anderen Disziplinen im Tumorboards. Hier wird genau diese Frage in einem Therapievorschlag beantwortet.

Generell

Unser Credo ist neben der Auswahl und zeitlichen Optimierung der Zusatztherapie allerdings die möglichst sorgfältige und komplette (restlose) Entfernung des Tumors und seiner angrenzenden Umgebung (umgebende Lymphknoten, Tumorlager). Dies ist häufig die beste Voraussetzung für ein gutes Langzeitergebnis.

Deutsch-afrikanische Klinikpartnerschaft

27th Annual Meeting of the European Society for Diseases of the Esophagus










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